DAS JOURNAL

Eine freie Arbeit im Engadin


Die Idee für eine freie Arbeit wird geboren

Freie Arbeiten dienen der Umsetzung von Ideen. Ich mache zugegebenermassen viel zu selten freie Arbeiten, da ich viel mit den Aufträgen meiner Brautpaare beschäftigt bin. Im Oktober 2016 bin ich quer durch Graubünden gefahren um eine Hochzeit in St. Moritz zu begleiten. Da noch kein Schnee lag, habe ich nicht in Vereina verladen, sondern bin über Bivio und den Julierpass nach St. Moritz gefahren.
Bei der Überquerung des Passes ratterte es in meinem Kopf und ich war begeistert von der Vielfalt der Landschaft und insbesondere von der eher karg anmutenden „Einöde“ um den höchsten Punkt des Passes.

Dia de los Muertos

Der Dia de los Muertos oder der Tag der Toten ist ein mexikanischer Feiertag an dem der Verstorbenen gedacht wird. Im Rest der Welt bekannt ist dieses Fest eher wegen der besonderen geschminkten Masken, die an verzierte Totenschädel erinnern.
Genau diese Masken haben es mir angetan und ich wollte immer schon einmal das Thema in einer Arbeit umsetzen. Der Julierpass schien geeignet um die Ideen in meinem Kopf fotografisch zu Bildern werden zu lassen.

Alles fügt sich und der Wettergott spielt auch mit

Es war klar, dass ich das Thema erst gegen Ende meiner Hochzeitssaison angehen konnte, denn selbstverständlich haben Auftragsarbeiten immer Vorrang.
Mitte Oktober war der frühstmögliche Termin, da in diesem Jahr meine letzte Ganztagsbegleitung am 07. Oktober sein sollte. Der frühstmögliche Termin, nämlich der 14. Oktober, war dann auch der Gesetzte.
Dann kam wieder die „Magie“ ins Spiel. Über Facebook informierte ich über die Idee und suchte ein Brautpaar das Lust auf diese aussergewöhnlichen Bilder hatte. Innerhalb von 15 Minuten(!) war alles klar. Ich hatte in dieser unglaublichen Zeitspanne mit einer Braut geschrieben, die sich etwa 2 Minuten nach dem Post bei mir meldete und völlig aus dem Häuschen war. Ihr Mann – die Beiden haben vor wenigen Wochen kirchlich geheiratet – hat ein Tattoo zu genau dem Thema „Dia de los Muertos“ und sie wollte ihn überraschen. Das Foto der Beiden gefiel mir sehr und sympathisch war sie auch. Die Suche war also bereits beendet bevor sie richtig losging.
Eine tolle Coiffeuse und MakeUp Artist, mit der ich bereits das Vergnügen hatte auf mehreren „echten“ Hochzeiten zusammen zu arbeiten, war Feuer und Flamme und wollte das unbedingt mit mir machen. Ich war glücklich und zufrieden – was sollte jetzt noch schief gehen?
Es ging wie erwartet gar Nichts schief. 🙂

Auf dem Pass erwartete uns strahlender Sonnenschein und ca 17° C – Mitte Oktober!
So konnten wir uns austoben und es war ein unglaublicher Tag voller Spass und netter Menschen.

Viel Spass beim anschauen der Bilder!

MakeUp und Haare: Jasmin Käser
Assistenz: für mich die Beste aller Ehefrauen, nämlich meine 🙂
Brautpaar: Samira und Ralf
Location: Julierpass GR

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