DAS JOURNAL

Eine Reise in die Fideriser Heuberge

Fotografieren Sie auch nur eine Reportage?

Ich erinnere mich genau an das Telefonat: eine sympathische junge Frau erklärte mir, das sie für ihre Hochzeit in die Fideriser Heuberge fahren würden um dort eine gemütliche freie Zeremonie durchzuführen. Bevor sie mir nähere Details erläutere, möchte sie wissen ob ich auch nur eine Reportage fotografieren würde.

Ich gebe zu, ich musste mich etwas sortieren und mir war noch nicht ganz klar worauf die Frage abzielte. Nach einem kurzen Frage/Antwort Ping Pong war dann alles klar: das Brautpaar mochte keine gestellten Fotos und legte keinen Wert auf inszenierte Paarportraits. Sie wünschten sich einen Fotografen, der die Hochzeitsgesellschaft begleitet und den Tag in einer Bildgeschichte erzählt: keine gestellten Portraits, keine Gruppenbilder.

Wenn das euer Wunsch ist: kein Problem. Wegen der Geschichten und meiner unauffälligen Begleitung werde ich überwiegend gebucht. Wir vereinbarten einen Gesprächstermin und ich freute mich darauf, denn nach dem Telefonat war mir klar, dass das super passt.

Die Chemie stimmt!

Mein Gefühl ist mein zuverlässigster Indikator und nach dem Gespräch hat es (mal wieder) richtig gelegen. Die Beiden sind sehr naturnahe Menschen die den Wunsch hatten ein schönes Fest ohne Zwänge zu feiern. Mitten in der Natur und mit lieben Freunden an ihrer Seite – genau mein Ding 🙂

Ich konnte sie überzeugen, dass es wichtig ist dass wir uns besser kennenlernen um diese Verbindung zu bekommen die es braucht um am Tag der Hochzeit entspannt miteinander umgehen zu können. So trafen wir uns um Casual Portraits zu machen. ich inszenierte so wenig wie es mir möglich war und am Ende hatten wir eine tolle Zeit mit sehr gefühlvollen Aufnahmen.

Warum der Hochzeitsfotograf körperlich fit sein sollte!

Um dem Wunsch des Brautpaares zu entsprechen und auf Inszenierungen zu verzichten, gleichzeitig aber Impressionen der Kulisse einzufangen, vereinbarten wir eine gemeinsame Wanderung.
Das Brautpaar folgte meinem Rat, den First Look unter vier Augen zu machen. Im Anschluss wanderten wir zu Dritt etwa 1.5 Stunden durch die Bergwelt und ich fotografierte die Beiden dabei ganz ungezwungen. Das Ziel unserer Wanderung war der Trauort – eine Hügellandschaft oberhalb eines kleinen Sees.

Dort angekommen staunte ich nicht schlecht, als das Brautpaar mit einem aufblasbaren Kanu aus den Hügeln kam.
Sie wollten sich am See verstecken und dann, wenn die Gäste versammelt sind, mit dem Kanu den See überqueren um dann zur Trauung zu ihren Gästen zu stossen.

Während die Beiden also das Kanu vorbereiteten, stieg ich wieder hinab zum Hotel um die Wanderung der Gäste zu dokumentieren – glücklicherweise gab es einen direkteren Weg – sowohl nach unten als auch wieder nach oben.

Es folgte eine intime und sehr persönliche Trauung, die von einem Pfarrer mitten im Nirgendwo der Fideriser Heuberge durchgeführt wurde. Wenn die Dinge aus dem Herzen kommen, passt es ja alles zusammen – wie von magischer Hand geführt. Genau so war es auch hier. Auf die wunderbare Trauung der Beiden folgte ein Apéro mit einem unglaublichen Ausblick. Die Heuberge sind ein bisschen wie das Auenland der Schweiz 🙂

Der passende Abschluss in der Berghütte

Wer wollte konnte sich dann nach der Rückkehr ins Hotel für den Abend umziehen und die Wanderschuhe gegen flache Schuhe tauschen. Die Berghütte ist vom Hotel nur wenige Minuten entfernt. Die gemütliche Stimmung setzte sich in der rustikalen Umgebung fort. Ich sah an dem Abend noch in viele lachende Gesichter.

Vielen Dank für euer Vertrauen und ein nicht alltägliches Hochzeitsfest!

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